Klima

Klima bezeichnet die meteorologischen Vorgänge, die auf der Erde zu finden sind und die innerhalb der Erdatmosphäre die Unterschiede an den jeweiligen Orten ausmachen. Die Wetterzustände, die sich an einem Ort in ihrer ganzen Breite zeigen können, werden als Klima in der jeweiligen Region oder am entsprechenden Ort bezeichnet. Hier können sich die Schwankungen des Klimas sowohl in der Tageszeit als auch in der Jahreszeit ergeben. Auf das Klima einer Region nehmen aber nicht nur die Prozesse Einfluss, die sich unmittelbar innerhalb der Atmosphäre abspielen. Weitere Faktoren für die Beeinflussung des Klimas in einer bestimmten Region sind in den Kontinenten, den Meeren sowie auch der Sonnenaktivität in der Region gegeben. Das Klima wird in unterschiedlichen Größenordnungen definiert, wobei die Dimensionen in räumlicher und zeitlicher Hinsicht wichtig für das Verständnis des Klimas sind. Wissenschaftlich wird die Erforschung des Klimas, dessen Entwicklungen und Eigenschaften sowie auch dessen Erscheinungsbild als Klimatologie bezeichnet.

Die Klimazonen der Erde nehmen ihren Verlauf von Osten aus Richtung Westen über die komplette Erde. Hierbei grenzen sich die verschiedenen Gebiete in ihren grundsätzlichen klimatischen Verhältnissen voneinander ab. Die Regel ist, dass die Klimazonen auf der Erde sich in Form eines Gürtels zeigen. An den beiden Polen sind die Klimazonen daher tendenziell kreisförmig, können aber auch Unterbrechungen in ihrem Verlauf aufweisen. Grundsätzlich wird in die Tropen, die Subtropfen, die Mittelbreiten sowie die Polarzonen als generelle Klimazonen unterschieden.

In der Klimatologie wird in das Mikroklima, das Meso- und Makroklima unterteilt. Das Mikroklima bezeichnet dabei die Klimaschichten, die sich in Bereichen bis etwa zwei Metern Höhe befinden. Architektur und auch verwendete Baumaterialien nehmen auf das Mikroklima wesentlichen Einfluss. Das Mesoklima fasst unterschiedliche Klimate zusammen und erstreckt sich auf einige hundert Meter bis zu Kilometer. Generell wird das Mesoklima im Bereich unter dem Kilometerbereich festgelegt. Das Stadtklima und das Regenwaldklima sind typische Vertreter des Mesoklimas. Das Makroklima erstreckt sich über Flächen von etwa 500 Kilometern. Hier spielen marine und globale Einflüsse eine wesentliche Rolle. Auch das Weltklima generell, im Hinblick auf die globale Klimaerwärmung in den letzten Jahren verstärkt im Gespräch, wird als Makroklima bezeichnet. Der Regenwald beispielsweise nimmt große Einflüsse auf das Makroklima wahr, weshalb dessen Erhaltung von Klimaschützern intensiv gefordert wird. Die Wechselwirkung verschiedener Faktoren im Makroklima ist aber noch nicht abschließend erforscht.

Der aktuell immer wieder diskutierte Klimawandel ergibt nach genauen Messungen eine Erdtemperaturveränderung zwischen 1906 und 2005, die eine Erhöhung von 0,74 Grad Celsius zeigt. Dabei war das Jahrzehnt von 2000 bis 2009 das in der bisherigen Messung das wärmste.


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